9. Jahrestagung der gmttb am 11. und 12. April

Auf der Jahrestagung der Gesellschaft für medizinische und Technische Traumabiomechanik e. V. dreht sich alles um die Vision Zero und ihre Umsetzung.

Auf der Jahrestagung steht das Konzept der Vision Zero im Mittelpunkt

In den zurückliegenden Jahren haben sich die medizinischen und technischen Wissenschaften immer mehr spezialisiert. In der medizinischen Ausbildung wird kein Spezialwissen in der (Bio-)Mechanik vermittelt und Unfallanalytiker können nicht über die nötigen Kenntnisse in Verletzungsmechanik und deren Folgezustände verfügen.

Daher entschloss sich im März 2010 eine interdisziplinäre Initiativgruppe von Medizinern, Ingenieuren und Juristen in München zur Gründung der Gesellschaft für medizinische und technische Traumabiomechanik, kurz: gmttb.

Diese Initiativgruppe hat seit nahezu zwei Jahrzehnten als „Brainpool“ für verschiedenste Organisationen, Gesellschaften und Auftraggeber gewirkt, unter anderem mittels jährlicher Tagungen zu entsprechenden aktuellen Themen.

Auf der 9. Jahrestagung der Gesellschaft dreht sich alles um die Vision Zero. 

Einer der Referenten ist der schwedische Professor Claes Tingvall, der als als "Vater der Vision Zero" diese vor zwanzig Jahren die Vision Zero in Schweden einführte. Seit einigen Jahren ist die Vision Zero auch das erklärte Ziel der Bemühungen im Bereich der Verkehrssicherheit in Deutschland und der EU. Tingvall hält einen Festvortrag mit dem Titel "Past and beyond Vision Zero in the next 20 years" (Do., 13:30 Uhr).

Die Tagung findet am 11. und 12. April an der Hochschule Konstanz statt.

 

Weitere Informationen

www.traumabiomechanik-gmttb.de/

5.03.2019