Tagesschläfrigkeit – Oftmals unerkanntes Risiko im Straßenverkehr

Im Dezember 2016 wurde das „Obstruktive Schlafapnoe-Syndrom“ aufgrund seiner weiten Verbreitung in der Bevölkerung als eigenständiges Kapitel in die Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahreignung aufgenommen.

Nach Zahlen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) sind 15 bis 20 % aller Verkehrsunfälle auf Schläfrigkeit zurückzuführen

Tagesschläfrigkeit stellt ein hohes Risiko für den Straßenverkehr dar. Nach Zahlen der Bundesanstalt für Straßenwesen sind 15 bis 20 % aller Verkehrsunfälle auf Schläfrigkeit zurückzuführen. Betroffene bemerken es meist erst, wenn es schon zu einem Unfall gekommen ist.
Erste Anzeichen sind im Vorfeld vielfach Störungen der Aufmerksamkeitsfunktionen. Hier kann der psychometrische Leistungstest mit Corporal Plus bereits in der ersten Anamnesephase wertvolle Erkenntnisse liefern, vor allem, weil Fragebögen oftmals nicht ehrlich von den Betroffenen beantwortet werden. Über die Schnittstelle zum Hogrefe-Verlag ist nun ergänzend auch der Vigilanztest CompACT-Vi verfügbar. Damit eignet sich Corporal Plus für die vollständige, stufenweise Diagnostik der Tagesschläfrigkeit, so wie in den Begutachtungsleitlinien vorgesehen.

Überprüfung der kognitiven Leistungen
Auch die Untersuchung der Vigilanz bei Sicherungsposten im Gleis und im Verdachtsfall von Mitarbeitern auf Off-Shore-Anlagen ist jetzt ganz einfach möglich. Immer perfekt ergänzt durch die Überprüfung der kognitiven Leistungen mit Corporal-Plus-Testverfahren. Nicht nur mit dem Testsystem Corporal Plus und der Kooperation mit dem Hogrefe Verlag setzt die Vistec AG auf zukunftsweisende Technologien. Im Bereich der Arbeitsmedizin ergänzen das Sehtestgerät Optovist und das Perimeter Perivist das Anwendungsspektrum.

Weitere Informationen: www.vistec-support.dehttp://www.vistec-support.de/

28.11.2017