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<-- Zurück zur Liste | Titel | Tempo-30 sehen und fahren - Psychologisch motivierte Gestaltung von Quartierstrassen | | Autor(en) | Brucks, W./ Janssens, O./ | | Schlagwort(e) | Bewertung/Evaluation / Erschließung / Geschwindigkeit / Geschwindigkeitsbeschränkung / Modell / Psychologie / Straßenentwurf / | | Heft/Jahr | 1/2010 | | Seite/Seitenzahl | 23/6 | | Abstract | Tempo-30 in Wohnquartieren ist eine wirkungsvolle Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und Wohnqualität, sofern das Geschwindigkeitslimit auch eingehalten wird. Messungen in der Stadt Zürich deuten allerdings in vielen Fällen auf zusätzlichen Handlungsbedarf gestalterischer Natur hin, um die gefahrenen Geschwindigkeiten zu reduzieren. Mit dem psychologisch motivierten Instrument des „Durchfahrtswiderstands“ (DFW) wurde die Gestaltung einiger Zürcher Tempo-30-Abschnitte analysiert und der dort gemessenen Geschwindigkeit (v85) gegenübergestellt. Es tritt ein deutlicher Zusammenhang zwischen der Gestaltung eines Tempo-30-Abschnittes und der gefahrenen Geschwindigkeit zutage. Je höher der Durchfahrtswiderstand aufgrund entsprechender Gestaltungselemente ausfällt, desto langsamer fahren die Verkehrsteilnehmer auf diesem Straßenabschnitt. Ein Fallbeispiel eines Tempo-30-Abschnitts mit unerwünscht hohen Geschwindigkeiten deutet darauf hin, dass gezielt ausgewählte gestalterische Maßnahmen das Tempo zurück auf das gewünschte Niveau bringen könnten. In der Praxis sind dem gestalterischen Ansatz zwar noch Grenzen gesetzt, doch weitere Erkenntnisse über die präzise Wirkung bestimmter gestalterischer Maßnahmen würde ihm bei der Planung des Straßenraums mehr Gewicht zukommen lassen. | Download:
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